Öffentliche Dildo-Verbrennnungen, Musterschüler-Zombies, Sex auf dem Treppenfahrstuhl und reichlich “foul language” -- Channel 4′s “Misfits” ist die etwas andere Superhelden-Serie.
Fünf Jugendliche müssen in einem gottverlassenen Gemeindezentrum im Londoner Südosten Sozialstunden ableisten, werden beim Grafitti entfernen von einem mysteriösen Hagelsturm überrascht und verfügen danach über mehr oder weniger nützliche Superkräfte.
Der Außenseiter Simon kann sich unsichtbar machen, obwohl ihn sowieso keiner wahrnimmt. Die agressive Kelly liest die Gedanken anderer, Partygirl Alisha bringt mit bloßer Berührung ihre Mitmenschen zur sexuellen Raserei und der einst vielversprechende Leichtathlet Curtis reist unkontrolliert in der Zeit zurück. Lediglich Großmaul Nathan scheint nichts abbekommen zu haben. Seine einzige Kraft besteht seit jeher darin, jedem auf die Nerven zu gehen.
Das Schöne an den “Misfits” ist, dass sie nicht wie ihre Kollegen der US-Serie “Heroes” auf einmal anfangen Cheerleader zu retten und somit auch die Welt. Ganz im Gegenteil … sie töten aus Versehen einen Sozialarbeiter. Fortan verbringt die ungleiche Truppe ihre Zeit damit, das dumme Missgeschick zu vertuschen. Immer schön auf Zinne und mit reichlich dummen Sprüchen von Nathan. Untermalt wird das ganze in jeder Folge mit erstklassiger Musik. Von Kraftwerk über The Specials bis hin zu den Gipsy Kings oder “Smack my bitch up” von The Prodigy.
Die ersten sechs Folgen der “Misfits” sind gerade über Channel 4 erfolgreich gesendet worden. Ein zweite Staffel wurde bereits bestellt. Danke dafür!






[...] Serien. Idris Elba durfte als Rage-against-Criminals-Inspektor Luther ran, die Super-Antihelden von “Misfits” gaben in zwei Staffeln absolut Vollgas und mit “Sherlock Holmes” (kommt dieses Jahr in [...]