Spartacus – Blood and Sand:
Mit 300 in die Arena

15. Januar 2010
By Couchmonster

Schön, wenn Milchmädchenrechnungen aufgehen: Sam Raimi als Produzent sowie ein Mashup aus “300″ und “Gladiator” ergeben tatsächlich die “boldest Show on Televison”. Pay-TV-Sender Starz lässt mutig das Blut spritzen, die Körperteile fliegen und zeigt viel nackte Haut. Den unbekleideten Körper von Lucy “Xena” Lawless inbegriffen.

Tanz der Teufel in Sandalen

“Töte sie alle”, gibt Sura ihrem Mann (Andy Whitfield) noch mit auf den Weg, bevor der thrakische Krieger aufbricht, um zusammen mit den ungeliebten Römern die Barbaren aufzuhalten. Der Ehegatte hält sich dran. Zunächst auf dem Schlachtfeld, dann in einer Arena in der römischen Provinz. Dort landet der wackere Kämpfer, weil die italienischen Bündnispartner einfach nicht vertrauenswürdig sind. Der Mann musste zuvor mitansehen, wie sein Heimatdorf von den Barbaren niedergebrannt und die eigene Frau im Sklavenlager der Römer einquartiert wurde.

Es kommt aber noch schlimmer. Der arme Kerl soll in der Arena von vier Gladiatoren niedergemetzelt werden, doch daraus wird nichts. Unser Held dreht im wahrsten Sinne den Spieß um und richtet ein Blutbad an. Sehr zur Begeisterung des Publikums, dass ihm auch gleich einen Künstlernamen verpasst: Spartacus.

In “Spartacus -- Blood and Sand” geht es ordentlich zur Sache. Aufgeschlitzte Kehlen in Zeitlupe, abgehackte Extremitäten und Blut, Blut. Blut. Alles im sehr schönen Stil des Sparta-Schlachtwerks “300″. Und von der unflätigen Sprache sowie den Sex-Szenen wollen wir gar nicht erst anfangen, zu schreiben. Der offizielle Trailer der Serie (siehe unten) zeigt nicht einmal die Hälfte von dem, was in dieser Show so alles abgeht.

Bis auf John Hannah (“McCallum”, “Die Mumie”) und Lucy Lawless (“Xena”) verzichtet die Show aus der Produktionsfirma von Sam Raimi (“Spider-Man”, “Tanz der Teufel”) auf bekannte Schauspieler. So war Spartacus-Darsteller Whitfield bislang höchstens in Australien ein Begriff und sieht darüberhinaus auch noch nicht mal aus wie Kirk “Eisenkinn” Douglas.

“Spartacus -- Blood and Sand” bedient sich schamlos bei seinen filmischen Vorbildern und doch hat man schon nach zwei Folgen das Gefühl, dass sich hier eine richtig gute Serie entwickelt. Das erkannte wohl auch Starz und bestellte schon vor der Ausstrahlung der allerersten Episode die nächste Staffel. Löblich, denn die Serie ist “bloody good Entertainment”.

PS: Und noch einmal für die “Xena”-Fanboys … Ja, Lucy Lawless lässt die Hüllen fallen.

“Spartacus – Blood and Sand” wird in Deutschland auf RTL Crime via SKY ausgestrahlt.

Trailer von “Spartacus -- Blood and Sand”

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5 Responses to Spartacus – Blood and Sand:
Mit 300 in die Arena

  1. Lou on 15. Januar 2010 at 18:10

    Ah, Pay-TV. Ich dachte schon: “Wer zeigt denn sowas?”
    Sieht sehr fein aus.

  2. Couchmonster on 15. Januar 2010 at 18:16

    Mal gucken, ob sich Sky traut, den “Spartacus” in Deutschland zu zeigen …

  3. Poe on 10. Juli 2010 at 00:43

    Habe die erste Staffel in englisch gesehen. So geil so geil.

  4. [...] wohl so vorgeht … “Mad Men” verschwindet spätabends auf ZDF neo, “Spartacus” auf RTL Crime, “Glee” auf Super RTL und dafür gibt es aber mehr Talkshows, [...]

  5. [...] Gods of the Arena: Mehr Blut, mehr Sex 23. Januar 2011 By Couchmonster Im Prequel von Sam Raimis “Spartacus – Blood and Sand” werden wieder munter Köpfe abgeschlagen, Sklaven vernascht sowie Gladiatoren ausgebildet. Und wer [...]

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