Das Pulver ist früh verschossen: Große Helden, fiese Schurken und ein Blofeld-artiger Masterplan -- Die irrwitzige Comicverfilmung von Regisseur Sylvain White hat eigentlich alles, was ein guter Actionstreifen braucht und doch fehlt ein ganz wichtiger Bestandteil -- ein ordentliches Budget.
1000-mal gesehen und doch immer wieder gern genommen: Ein US-Söldnerteam -- genannt “The Losers” -- wird von seinen eigenen Auftragebern -- in diesem Fall ein CIA-Megalomane namens Max -nach einer Find & Kill-Mission hinters Licht geführt, für dumm verkauft und aus Unwissenheit für Tod erklärt. Letzteres ist allerdings ein Irrtum. Teamleader Clay (Jeffrey Dean Morgan) und seine Mannen (u.a. Idris “Stringer Bell” Elba) sitzen quicklebendig in Bolivien, arbeiten in einer Puppenfabrik, verzocken Geld bei Hahnenkämpfen und sinnen auf Vergeltung. Der Rachefeldzug nimmt jedoch erst Fahrt auf als ihnen die aparte und ebenso geheimnisvolle Aisha (Zoe Saldana) mit Geld, Logistik und vielen Waffen auf die Sprünge hilft.
25 Millionen Dollar standen Regisseur Sylvain White und Drehbuchautor Peter Berg (“Hancock”) zur Verfügung, um das Vertigo-Comic “The Losers” auf die große Leinwand zu bringen. Heutzutage eindeutig zu wenig für einen Actionkracher. Der Mangel an Moneten ist vor allem gegen Ende des Films zu besichtigen. Da knallt man sich doch relativ unspektakulär in einem Containerhafen durch das Finale (Wie so etwas aussieht, wenn man zu viel Geld hat, zeigt übrigens gerade das “A-Team” in den US-Kinos). Langweiliger und kostengünstiger kann man keinen Film abkurbeln … und selbst der oberste Bösewicht stirbt einen sehr sparsamen Tod.
Nichtsdestotrotz ist “The Losers” stellenweise höchst unterhaltsam. Bösewicht Max (Jason Patric) ist herrlich skrupellos und geht aus Prinzip über Leichen. Seine Einzeiler und Arbeitsanweisungen gehören zu den Höhepunkten des Films. Dazu kommen noch die ein oder anderen Aktionen der “Loser” wie zum Beispiel Jensens (Chris “Human Torch” Evans) Auftritt als Möchtegern-Telekinesekiller.
Insgesamt ist “The Losers” ein sehr schicker B-Film, der ein A-Budget verdient gehabt hätte.
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Trailer zu “The Losers”






Soetwas zu zeigen spricht nicht von viel Comic.Auf dem Rücken von armen Leuten sich lustig zu machen,finde ich entzetzlich.Da fehlt viel eigene Phantasie und Iden.Ich hab keine Stelle zum Lachen gefunden.