
Hü-hüpf! Mark Wahlberg hat tatsächlich das Auge des Tigers.
Es gibt Geschichten, die können überhaupt nicht oft genug erzählt werden. Zum Beispiel die vom armen Boxer, der aus einfachen Verhältnissen kommt und trotz widriger Umstände das Unmögliche möglich macht. Es hat schon seinen Grund, warum es die “Rocky”-Reihe auf sechs Teile brachte und fünf davon sogar gut bis genial sind.
“The Fighter” schlägt in die gleiche Kerbe und hat sogar den Reichweitenvorteil, dass es sich um eine wahre Begebenheit handelt. Mark Wahlberg spielt Micky Ward, der hauptberuflich im Straßenbau unterwegs ist und irgendwie auf seinen Durchbruch als Profi-Boxer wartet. Das Management erledigt die White-Trash-Mutter (Melissa Leo), für das Training ist der Halbbruder Dicky (Christian Bale) zuständig. Letzterer ist nicht nur eine lebende Box-Legende in der heruntergekommenen irischenstämmigen Nachbarschaft, sondern leider auch unglaublich cracksüchtig. Dementsprechend unzuverlässig ist der Kerl. Und Ärger ist sein zweiter Vorname.
Als Micky jedoch die smarte Tresenkraft Charlene (Amy Adams) kennenlernt, scheint sich das Blatt zu wenden und die Boxkarriere in Schwung zu kommen. Allerdings muss er dafür seine Familie vor den Kopf stoßen. Aber wer den US-amerikanischen Sportfilm kennt, der weiß, dass das auch keine Lösung sein kann.
“The Fighter” erfindet den Boxfilm nicht neu. Warum auch? Das Konzept geht noch immer auf. Insbesondere weil sämtliche Schauspieler sich ordentlich ins Zeug legen. Allen voran Christian Bale, der den Crackhead mit so viel Witz, Charme und Selbstzerstörung spielt, dass man sich wirklich Sorgen um den armen Kerl macht. Seine Szenen sind mit Abstand das Beste an diesem Film. Und Bale hat wirklich viele davon.
PS. Es lohnt sich übrigens, auch beim Abspann von “The Fighter” noch ein wenig im Kino sitzen zu bleiben. Da kann man sich die Originale zu Gemüte führen.
Deutschlandstart: ab dem 7. April 2011 in den deutschen Kinos
Trailer von “The Fighter”





Wie schön, dass wieder Empfehlungen von Dir kommen, ich wusste schon nicht mehr, was ich schauen sollte
Schon die Besetzung macht den Film zur Pflicht. Jetzt habe ich auch noch Hoffnung, dass er sich auch lohnt.
BTW: Dein Monster der Woche ich klasse! Er war großartig als Gastgeber.