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		<title>Glee: Größer als die Beatles</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 12:55:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>André Depcke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich hat der mehrfach mit dem Emmy- und Golden-Globe-Award ausgezeichnete US-Serienhit „Glee“ den Weg ins deutsche Fernsehen geschafft. Super RTL zeigt derzeit die erste Staffel der Fox-Show immer montags zur Prime-Time. In den USA brach „Glee“ in den vergangenen Jahren Rekorde – und das mit dem eher ungewöhnlichen Konzept „Comedy trifft Musical“. Auf den ersten Blick wirkt „Glee“ wie eine dieser oberflächlichen, auf Hochglanz getrimmten High-School-Serien mit den üblichen Klischees. Selbstverständlich inklusive der klassischen Rollenverteilung vom schüchternen Außenseitern bis zum coolen Sportler und kitschigen Teenager-Dramen. Auch der Plot der Serie klingt nicht besonders kreativ: Lehrer Will Schuster (Matthew Morrison) will mit einer Handvoll kauziger Sonderlinge an die großen Erfolge des Schulchors längst vergangener Zeiten anknüpfen. Die herrische Trainerin der Cheerleader, Sue Sylvester (Jane Lynch) versucht dies immer wieder zu verhindern. Zum Glück hat „Glee“ hinter der glatten Fassade weitaus mehr zu bieten. Die Show bedient sich der üblichen Highschool-Mythen, um sie gekonnt zu karikieren. Die sympathischen Charaktere von &#8220;Glee&#8221; brechen schnell mit den ihnen vorgegebenen Rollenmustern. Und sind durchweg gelungen. Bestes Beispiel ist Finn Hudson (Cory Monteith), der achso toughe Quarterback des Football-Teams. Der junge Mann hat eine große Leidenschaft, die so überhaupt zum Image des Sportstars passt: das Singen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Endlich hat der mehrfach mit dem Emmy- und Golden-Globe-Award ausgezeichnete US-Serienhit „Glee“ den Weg ins deutsche Fernsehen geschafft. Super RTL zeigt derzeit die erste Staffel der Fox-Show immer montags zur Prime-Time. In den USA brach „Glee“ in den vergangenen Jahren Rekorde – und das mit dem eher ungewöhnlichen Konzept „Comedy trifft Musical“.</strong></p>
<div id="attachment_1358" class="wp-caption aligncenter" style="width: 565px"><img class="size-large wp-image-1358" title="Glee - FOX" src="http://www.couchmonster.de/wp-content/uploads/2011/01/Glee-FOX-1024x682.jpg" alt="" width="555" height="369" /><p class="wp-caption-text">Keine Angst, die wollen nur singen.</p></div>
<p>Auf den ersten Blick wirkt „Glee“ wie eine dieser oberflächlichen, auf Hochglanz getrimmten High-School-Serien mit den üblichen Klischees. Selbstverständlich inklusive der klassischen Rollenverteilung vom schüchternen Außenseitern bis zum coolen Sportler und kitschigen Teenager-Dramen. Auch der Plot der Serie klingt nicht besonders kreativ: Lehrer Will Schuster (Matthew Morrison) will mit einer Handvoll kauziger Sonderlinge an die großen Erfolge des Schulchors längst vergangener Zeiten anknüpfen. Die herrische Trainerin der Cheerleader, Sue Sylvester (Jane Lynch) versucht dies immer wieder zu verhindern. Zum Glück hat „Glee“ hinter der glatten Fassade weitaus mehr zu bieten. Die Show bedient sich der üblichen Highschool-Mythen, um sie gekonnt zu karikieren.</p>
<p>Die sympathischen Charaktere von &#8220;Glee&#8221; brechen schnell mit den ihnen vorgegebenen Rollenmustern. Und sind durchweg gelungen. Bestes Beispiel ist Finn Hudson (Cory Monteith), der achso toughe Quarterback des Football-Teams. Der junge Mann hat eine große Leidenschaft, die so überhaupt zum Image des Sportstars passt: das Singen. In vielen Serien würde sich ein „Outing“ sicherlich über mehrere Folgen, ja wenn nicht Staffeln hinziehen. In „Glee“ macht Finn jedoch gleich zu Beginn der ersten Staffel reinen Tisch – eine sehr angenehm Tatsache. Weitere hervorzuhebene Charaktere: Vertrauenslehrerin Emma Pillbury (Jayma Mays), die mit ihrem Hygienetick gleich doppelt niedlich ist, der extravagante Modefreak Kurt Hummel (Chris Colfer) sowie Wills luxussüchtige Ehefrau Terry Schuester (Jessalyn Gilsig). Und natürlich die bereits erwähnte Sue Sylvester.</p>
<p>Die Musical-Einlagen der Serie funktionieren sensationell gut – auch wenn einem sonst bei „Das Phantom der Oper“ oder „West Side Story“eiskalte Schauer über den Rücken laufen. Das liegt in erster Linie daran, dass meist aktuelle Pop-Songs zum besten gegeben werden – von Madonna bis Kanye West. Und diese Neuinterpretationen verkauften sich in den USA wie verrückt. Ganze 75 Songs des „Glee“-Ensembles schafften es in die US-Charts. Mehr können nicht einmal die Beatles vorweisen. Zudem landeten alle fünf Alben der Serie in den US-Top-5.</p>
<p>Ob „Glee“ den gewünschten Imagewandel von Super RTL einläuten kann, mag bezweifelt werden. Auch Zuschauerrekorde wie in den USA, etwa mit der Episode, in der Britney Spears eine Gastrolle spielte, dürften hierzulande ausbleiben. Egal. Bei einer eventuellen Absetzung oder Verfrachtung der Serie ins Nachtprogramm muss halt die DVD-Box herhalten.</p>
<ul>
<li><a href="http://glee.superrtl.de/">Offzielle Homepage</a></li>
</ul>
<p><em>Deutsche Ausstrahlung: &#8220;Glee&#8221; läuft derzeit jeden Montag auf SuperRTL um 20.15 Uhr.</em></p>
<p><strong>Couchmonster-Autor André Depcke arbeitet eigentlich für PRINZ und <a href="http://www.prinz.de/kino/tvtipp/" target="_blank">schreibt dort auch die TV-Kolumne</a>.</strong></p>
<p><strong>Trailer &#8220;Glee&#8221;</strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=sefQqCMusJI"><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=sefQqCMusJI&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=sefQqCMusJI</a></p></a></p>
<p><strong>Gwyneth Paltrow zu Gast bei &#8220;Glee&#8221;</strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=e1_B9FCZJMA"><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=e1_B9FCZJMA&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=e1_B9FCZJMA</a></p></a></p>
<p><strong>Jimmy Fallons ultra-genialer Emmy-Einmarsch mit dem Glee-Cast und weiteren Gaststars</strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=PjkDxlhleN8"><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=PjkDxlhleN8&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=PjkDxlhleN8</a></p></a></p>
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		<title>Spartacus – Gods of the Arena: Mehr Blut, mehr Sex</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Jan 2011 16:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Couchmonster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Prequel von Sam Raimis “Spartacus – Blood and Sand” werden wieder munter Köpfe abgeschlagen, Sklaven vernascht sowie Gladiatoren ausgebildet. Und wer bei all den Körpersäften noch durchblickt, der bekommt sogar eine spannende Geschichte erzählt. Spartacus ist nicht in Sicht und die Arena in dem kleinen römischen Kaff noch eine gigantische Baustelle. Gekämpft wird trotzdem. Der ehrgeizige Batiatus (John Hannah) versucht verzweifelt mit seinem Gladiatorenstall, die Anerkennung der Herrschenden zu erringen und dem Schatten seines verstorbenen Vaters zu entfliehen. Die Chancen stehen gut, denn sein Champion Gannicus (Dustin Clare) macht eine mehr als passable Figur beim Kampf um Leben und Tod. Doch das Leben ist voller Intrigen. Und nicht alle werden von Batiatus ausgeheckt. Eigentlich war das Prequel zu US-Hitserie “Spartacus: Blood and Sand” nur auf eine Folge ausgelegt. Als Hauptdarsteller Andy Whitfield jedoch an Lymphdrüsenkrebs erkrankte und die Dreharbeiten zur zweiten Staffel verschoben wurden, weitete man den blutroten Flashback einfach  auf sechs Episoden aus. Keine schlechte Idee, wie es scheint. Es gibt zahlreiche Wiedersehen mit den Darstellern der ersten „Spartacus“-Staffel. Crixus (Manu Bennett) ist ein Frischling im Gladiatoren-Geschäft, Oenomaus (Peter Mensah) hält noch nicht die Trainerpeitsche in der Hand und hofft auf ein Comeback in der Arena, Lucretia (Lucy [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Prequel von Sam Raimis <a href="http://www.couchmonster.de/2010/01/spartacus-blood-and-sand-mit-300-in-die-arena/" target="_blank">“Spartacus – Blood and Sand”</a> werden wieder munter Köpfe abgeschlagen, Sklaven vernascht sowie Gladiatoren ausgebildet. Und wer bei all den Körpersäften noch durchblickt, der bekommt sogar eine spannende Geschichte erzählt.</strong></p>
<div id="attachment_1343" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-1343  " title="spartacus-gods-of-the-arena-starz" src="http://www.couchmonster.de/wp-content/uploads/2011/01/spartacus-gods-of-the-arena-starz.jpg" alt="" width="480" height="320" /><p class="wp-caption-text">Vorsicht, gleichgeschlechtliche Liebe im Drogenrausch steht an!</p></div>
<p>Spartacus ist nicht in Sicht und die Arena in dem kleinen römischen Kaff noch eine gigantische Baustelle. Gekämpft wird trotzdem. Der ehrgeizige Batiatus (John Hannah) versucht verzweifelt mit seinem Gladiatorenstall, die Anerkennung der Herrschenden zu erringen und dem Schatten seines verstorbenen Vaters zu entfliehen. Die Chancen stehen gut, denn sein Champion Gannicus (Dustin Clare) macht eine mehr als passable Figur beim Kampf um Leben und Tod. Doch das Leben ist voller Intrigen. Und nicht alle werden von Batiatus ausgeheckt.</p>
<p>Eigentlich war das Prequel zu US-Hitserie<a href="http://www.couchmonster.de/2010/01/spartacus-blood-and-sand-mit-300-in-die-arena/" target="_blank"> “Spartacus: Blood and Sand”</a> nur auf eine Folge ausgelegt. Als Hauptdarsteller Andy Whitfield jedoch an Lymphdrüsenkrebs erkrankte und die Dreharbeiten zur zweiten Staffel verschoben wurden, weitete man den blutroten Flashback einfach  auf sechs Episoden aus. Keine schlechte Idee, wie es scheint.</p>
<p>Es gibt zahlreiche Wiedersehen mit den Darstellern der ersten „Spartacus“-Staffel. Crixus (Manu Bennett) ist ein Frischling im Gladiatoren-Geschäft, Oenomaus (Peter Mensah) hält noch nicht die Trainerpeitsche in der Hand und hofft auf ein Comeback in der Arena, Lucretia (Lucy „Xena“ Lawless) kommt ihren außer- sowie innerehelichen Pflichten nach und der verschlagene Ashur (Nick Tarabay) hat zwei gesunde Beine. Neu mit dabei sind Temuera „Jango Fett“ Morrison als amtierender Doctore, die aus „Dexter“ sowie „Hustle“ bekannte Jaime Murray als schlechter Einfluss und natürlich Dustin Clare als Gannicus. Letzterem fehlt allerdings bislang die große Schauspielkunst. Sein Gladiator wirkt wie ein antiker Hulk Hogan.</p>
<p>In „Spartacus – Gods of the Arena“ legt der TV-Sender Starz noch mal eine Schippe in Sachen Sex und Gewalt drauf. Auch wenn dabei manches recht peinlich wirkt. Man ist sich nicht zu schade, selbst billigste Porno-Klischees (z.B.: Mann und Frau machen Liebe, zweite Frau beobachtet sie heimlich und streichelt sich selbst) nachzustellen. Mit Speck lockt man Mäuse und mit viel nackter Haut wohl US-amerikanische Pay-TV-Abonnenten. Es sei den Verantwortlichen verziehen, denn die bislang recht interessante Geschichte des Prequels macht die plumpen Softerotik-Szenen ohne weiteres vergessen. Die Story des Hauses Batiatus, der Aufstieg von Crixus und die Oenomaus‘ Trainerkarriere versprechen, spannend zu werden.</p>
<p>An der offiziellen 2. Staffel von „Spartacus – Blood and Sand“ wird inzwischen wieder gearbeitet. Wenn auch ohne den fantastischen Andy Whitfield. Die Krebserkrankung erwies sich hartnäckiger als gedacht und kehrte nach der Behandlung wieder zurück. Der Schauspieler musste den Dreh absagen. Seinen Platz nimmt der Australier Liam McIntyre, der jüngst in der Mini-Serie <a href="http://www.couchmonster.de/2010/03/the-pacific-und-tom-hanks-sprach-%E2%80%A6-es-werde-krieg/" target="_blank">„The Pacific“</a> zu sehen war, ein.</p>
<p>PS: Und auch diesmal wieder für alle Fanboys: Xena ist bereits in der ersten Folge in „Action“ zu bewundern.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.starz.com/originals/Spartacus" target="_blank">Offizielle Homepage</a></li>
</ul>
<p><em><a href="http://www.couchmonster.de/2010/01/spartacus-blood-and-sand-mit-300-in-die-arena/" target="_blank">“Spartacus – Blood and Sand”</a> wird in Deutschland auf RTL Crime via SKY ausgestrahlt.</em></p>
<p><strong>Trailer von „Spartacus – Gods of the Arena“</strong></p>
<p><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ou2TvLK9jzg&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=Ou2TvLK9jzg</a></p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Community: Lang lebe das schlechte Bildungssystem!</title>
		<link>http://www.couchmonster.de/2011/01/community-lange-lebe-das-us-bildungssystem/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 16:18:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Couchmonster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die klassische Sitcom ist so gut wie tot, doch das Lachen stirbt zum Glück nicht aus. Seit etwas über einem Jahr treibt &#8220;Community&#8221; sein Unwesen im US-Fernsehen. Die Anarcho-Comedy ist voller Zitate, herrlich nerdig -- und Chevy Chase darf sein Comeback als sexistischer Rassist feiern. Wer in den USA etwas aus sich machen möchte, der geht auf ein schickes College und danach auf irgendeine Elite-Uni. Der einzige Haken an der Sache. Man braucht entweder reichlich Kohle für die immensen Semestergebühren oder aber irgendein tolles Talent, das einem ein Stipendium spendiert. Hat man nichts davon, schaut man in die Röhre. Oder man geht auf ein preisgünstiges Community College, eine Art bessere Volkshochschule -- nur mit schlechterem Ruf. NBC&#8217;s &#8220;Community&#8221; spielt genau an solch einer traurigen Bildungseinrichtung. Die Professoren sind entweder keine, gemeingefährlich oder alkoholkrank und die Schüler kommen aus allen Lebenslagen. Am Greendale Community College treffen der aus der Anwaltskammer geflogene Egomane Jeff Winger (Joel McHale), der skandalöse Rentner Pierce (Chevy Chase), die Indie-Blondine Britta (Gillian Jacobs), die brave Streberin Annie (Alison Brie), der nicht gerade mit Hirn gesegnete Troy (Donald Glover), das Hausmütterchen Shirley sowie der Super-Nerd Abed (Danny Pudi) aufeinander. Kurzerhand gründen die armen Irren eine Spanisch-Lerngruppe und das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die klassische Sitcom ist so gut wie tot, doch das Lachen stirbt zum Glück nicht aus. Seit etwas über einem Jahr treibt &#8220;Community&#8221; sein Unwesen im US-Fernsehen. Die Anarcho-Comedy ist voller Zitate, herrlich nerdig -- und Chevy Chase darf sein Comeback als sexistischer Rassist feiern.</strong></p>
<div id="attachment_1332" class="wp-caption aligncenter" style="width: 532px"><img class="size-full wp-image-1332" title="nbc-community" src="http://www.couchmonster.de/wp-content/uploads/2011/01/nbc-community.jpg" alt="" width="522" height="376" /><p class="wp-caption-text">Sieht aus wie &quot;Welcome Back, Kotter&quot; ... ist aber eher &quot;M.A.S.H.&quot; meets LSD</p></div>
<p>Wer in den USA etwas aus sich machen möchte, der geht auf ein schickes College und danach auf irgendeine Elite-Uni. Der einzige Haken an der Sache. Man braucht entweder reichlich Kohle für die immensen Semestergebühren oder aber irgendein tolles Talent, das einem ein Stipendium spendiert. Hat man nichts davon, schaut man in die Röhre. Oder man geht auf ein preisgünstiges Community College, eine Art bessere Volkshochschule -- nur mit schlechterem Ruf.</p>
<p>NBC&#8217;s &#8220;Community&#8221; spielt genau an solch einer traurigen Bildungseinrichtung. Die Professoren sind entweder keine, gemeingefährlich oder alkoholkrank und die Schüler kommen aus allen Lebenslagen. Am Greendale Community College treffen der aus der Anwaltskammer geflogene Egomane Jeff Winger (Joel McHale), der skandalöse Rentner Pierce (Chevy Chase), die Indie-Blondine Britta (Gillian Jacobs), die brave Streberin Annie (Alison Brie), der nicht gerade mit Hirn gesegnete Troy (Donald Glover), das Hausmütterchen Shirley sowie der Super-Nerd Abed (Danny Pudi) aufeinander. Kurzerhand gründen die armen Irren eine Spanisch-Lerngruppe und das Chaos darf seinen Lauf nehmen.</p>
<p>Was zunächst als Normalo-Sitcom beginnt, wird in kürzester Zeit zur wahrscheinlich experimentierfreudigsten Comedyshow seit langer Zeit. Zwar verzichtet man auch hier nicht auf standardmäßige Moralbotschaften wie &#8220;Freunde sind wichtig&#8221;, aber ansonsten kümmern die Macher sich einen Scheißdreck um die TV-Konventionen. Stattdessen zitieren sie fleißig aus dem eigenen Fundus, schmeißen mit Popkultur-Referenzen um sich und verwursten ständig irgendwelche Hollywood-Streifen. Allein die Abspanne der Serie haben mehr Witz als &#8220;30 Rock&#8221;, &#8220;Two and a Half Men&#8221; und &#8220;Big Bang Theory&#8221; zusammen.</p>
<p>Das Cast ist eine der absoluten Stärken von &#8220;Community&#8221;. Danny Pudi und Donald Glover sind als Abed &amp; Troy das stärkste TV-Paar seit Waldorf &amp; Stattler. Chevy Chase improvisiert sich um Kopf und Kragen. Und der Rest der fantastischen Truppe spielt munter mit. Selbst die Nebenrollen sind hervorragend besetzt. Hinzu kommen Gaststars wie George Takei, Patton Oswalt oder Betty White.</p>
<p>&#8220;Community&#8221; ist ein genialer Mikrokosmos mit der Kraft eines Schwarzen Lochs und der Macht von Monthy Pythons tödlichem Witz. Aus dem Strudel kommt man nicht mehr raus. Die beste Ungehorsamkeits-Comedy seit &#8220;M.A.S.H.&#8221;.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.nbc.com/community/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></li>
<li><a href="http://www.greendalecommunitycollege.com/" target="_blank">Fake-Homepage des Greendale Community College</a> </li>
</ul>
<p><strong>Trailer zu &#8220;Community&#8221;</strong></p>
<p><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=sBCE9oIuN24&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=sBCE9oIuN24</a></p></p>
<p><strong>Genial: Abed als &#8220;Batman&#8221; in der Halloween-Folge der 1. Staffel</strong></p>
<p><span class="youtube">
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<p><strong>Abspann: Abed und Troy als Ernie &amp; Bert</strong></p>
<p><span class="youtube">
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		<title>Black Swan: Tanz den Aronofsky</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 14:35:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Couchmonster</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Academy Awards]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach dem hervorragenden &#8220;The Wrestler&#8221; liefert Regisseur Darren Aronofsky mit &#8220;Black Swan&#8221; einfach nur furchtbaren Mist ab. Da helfen selbst gute Schauspieler und edle Hochglanzoptik nicht -- der Ballettfilm ist großer Psychomurks. Nina (Natalie Portman) ist ein braves Mädchen beziehungsweise eine erwachsene Frau. Sie wohnt zuhause bei Mutti (Barbara Hershey), beim Gedanken an Cunnilingus schaut sie verschämt zur Seite und das Wichtigste in ihrem Leben ist die Ballettkarriere. Diese scheint einen wunderbaren Schub zu bekommen. An ihrem New Yorker Arbeitsplatz findet der Choreograf Thomas (Vincent Cassel) Gefallen an ihr und besetzt sie in der Hauptrolle von Tschaikowskys &#8220;Schwanensee&#8221;. Allerdings ist ihm die schöne Tänzerin auch ein wenig zu lieb. Ihm fehlt bei Nina das gewisse Etwas, das Verruchte und so fragt er bei den Proben ihren Tanzpartner vor versammelter Mannschaft: &#8221;Mal ehrlich, würdest du sie ficken?&#8221; Lily (Mila Kunis) hingegen ist ein Mädchen &#8220;zum Ficken&#8221;. Das Partygirl wird deshalb auch Ninas Zweitbesetzung -- und somit die größte Konkurrenz um den Posten der Primaballerina. Doch das ist nicht das einzige Problem der süßen Unschuld aus dem Ballettensemble. Viel dramatischer ist nämlich, dass Nina unter schweren psychischen Störungen leidet. Verfolgungswahn, Halluzinationen, Autoaggression -- die Ballettmaus fährt das volle Programm. Nicht die beste Vorraussetzung, um ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach dem hervorragenden &#8220;The Wrestler&#8221; liefert Regisseur Darren Aronofsky mit &#8220;Black Swan&#8221; einfach nur furchtbaren Mist ab. Da helfen selbst gute Schauspieler und edle Hochglanzoptik nicht -- der Ballettfilm ist großer Psychomurks.</strong></p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1314" class="wp-caption aligncenter" style="width: 517px"><img class="size-full wp-image-1314 " title="blackswan" src="http://www.couchmonster.de/wp-content/uploads/2011/01/blackswan.jpg" alt="" width="507" height="338" /><p class="wp-caption-text">Ein Spiegel: Sehr subtile Art, um eine Persönlichkeitsstörung zu visualisieren.</p></div>
<p>Nina (Natalie Portman) ist ein braves Mädchen beziehungsweise eine erwachsene Frau. Sie wohnt zuhause bei Mutti (Barbara Hershey), beim Gedanken an Cunnilingus schaut sie verschämt zur Seite und das Wichtigste in ihrem Leben ist die Ballettkarriere. Diese scheint einen wunderbaren Schub zu bekommen. An ihrem New Yorker Arbeitsplatz findet der Choreograf Thomas (Vincent Cassel) Gefallen an ihr und besetzt sie in der Hauptrolle von Tschaikowskys &#8220;Schwanensee&#8221;. Allerdings ist ihm die schöne Tänzerin auch ein wenig zu lieb. Ihm fehlt bei Nina das gewisse Etwas, das Verruchte und so fragt er bei den Proben ihren Tanzpartner vor versammelter Mannschaft: &#8221;Mal ehrlich, würdest du sie ficken?&#8221;</p>
<p>Lily (Mila Kunis) hingegen ist ein Mädchen &#8220;zum Ficken&#8221;. Das Partygirl wird deshalb auch Ninas Zweitbesetzung -- und somit die größte Konkurrenz um den Posten der Primaballerina. Doch das ist nicht das einzige Problem der süßen Unschuld aus dem Ballettensemble. Viel dramatischer ist nämlich, dass Nina unter schweren psychischen Störungen leidet. Verfolgungswahn, Halluzinationen, Autoaggression -- die Ballettmaus fährt das volle Programm. Nicht die beste Vorraussetzung, um ein gefeierter Tanzstar zu werden. Norman Bates meets Nurejew im schwitzigen Körper von, nun ja, Natalie Portman.</p>
<p>Das Schlimme an &#8220;Black Swan&#8221; ist nicht der krude Mix aus Psychodrama, B-Horrorstreifen und Tanzfilm. Das Schlimme sind auch nicht die Vorhersehbarkeit der Handlung und die unendlichen Klischees aus Tanzwelt sowie Klapsmühle. Das wirklich Schlimme an diesem in Hochglanz schnöselig dahingerotzten Künstlichfilm ist die Altherrenfantasie des gerade einmal 41-jährigen Darren Aronofski. Er bedient einfach die geheimen Wünsche derer, die Natalie Portman schon immer geil fanden und bereits bei &#8220;Leon -- Der Profi&#8221; unreine Lolita-Gedanken hatten. Nur so ist es zu erklären, dass die (meist männlichen) Kritiker bei &#8220;Black Swan&#8221; angesichts von Portmans heißen Höschen den Blick für das Wesentlich verloren haben.</p>
<p>Die US-Amerikaner rennen derzeit nicht wegen der tollen Tanzszenen oder der vorhersehbare Handlung ins Kino, um &#8220;Black Swan&#8221; zu sehen, sondern wegen Natalie Portman und ihrer Masturbationsszene. Und der Lesbenszene mit Mila Kunis. Sex sells. Das ist die traurige Wahrheit.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.foxsearchlight.com/blackswan/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></li>
</ul>
<p><em>Deutschlandstart: ab dem 20. Januar in den deutschen Kinos</em></p>
<p><strong>Trailer zu &#8220;Black Swan&#8221;</strong></p>
<p><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=5jaI1XOB-bs&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=5jaI1XOB-bs</a></p></p>
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		<item>
		<title>The Fighter:Voll auf die Zwölf!</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 16:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Couchmonster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ring frei für einen neuen Boxfilm. Ein Außenseiter macht sich mal wieder auf den Weg zum Titelkampf. Klingt langweilig, ist es aber nicht. Mark Wahlberg und Christian Bale geben &#8220;The Fighter&#8221; von David O. Russell den nötigen Wumms.   Es gibt Geschichten, die können überhaupt nicht oft genug erzählt werden. Zum Beispiel die vom armen Boxer, der aus einfachen Verhältnissen kommt und trotz widriger Umstände das Unmögliche möglich macht. Es hat schon seinen Grund, warum es die &#8220;Rocky&#8221;-Reihe auf sechs Teile brachte und fünf davon sogar gut bis genial sind. &#8220;The Fighter&#8221; schlägt in die gleiche Kerbe und hat sogar den Reichweitenvorteil, dass es sich um eine wahre Begebenheit handelt. Mark Wahlberg spielt Micky Ward, der hauptberuflich im Straßenbau unterwegs ist und irgendwie auf seinen Durchbruch als Profi-Boxer wartet. Das Management erledigt die White-Trash-Mutter (Melissa Leo), für das Training ist der Halbbruder Dicky (Christian Bale) zuständig. Letzterer ist nicht nur eine lebende Box-Legende in der heruntergekommenen irischenstämmigen Nachbarschaft, sondern leider auch unglaublich cracksüchtig. Dementsprechend unzuverlässig ist der Kerl. Und Ärger ist sein zweiter Vorname. Als Micky jedoch die smarte Tresenkraft Charlene (Amy Adams) kennenlernt, scheint sich das Blatt zu wenden und die Boxkarriere in Schwung zu kommen. Allerdings muss er dafür seine Familie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong>Ring frei für einen neuen Boxfilm. Ein Außenseiter macht sich mal wieder auf den Weg zum Titelkampf. Klingt langweilig, ist es aber nicht. Mark Wahlberg und Christian Bale geben &#8220;The Fighter&#8221; von David O. Russell den nötigen Wumms.</strong><strong> </strong><strong> </strong></div>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1301" class="wp-caption aligncenter" style="width: 517px"><img class="size-full wp-image-1301 " title="thefighter" src="http://www.couchmonster.de/wp-content/uploads/2011/01/thefighter.jpg" alt="" width="507" height="337" /><p class="wp-caption-text">Hü-hüpf! Mark Wahlberg hat tatsächlich das Auge des Tigers.</p></div>
<p>Es gibt Geschichten, die können überhaupt nicht oft genug erzählt werden. Zum Beispiel die vom armen Boxer, der aus einfachen Verhältnissen kommt und trotz widriger Umstände das Unmögliche möglich macht. Es hat schon seinen Grund, warum es die &#8220;Rocky&#8221;-Reihe auf sechs Teile brachte und fünf davon sogar gut bis genial sind.</p>
<p>&#8220;The Fighter&#8221; schlägt in die gleiche Kerbe und hat sogar den Reichweitenvorteil, dass es sich um eine wahre Begebenheit handelt. Mark Wahlberg spielt Micky Ward, der hauptberuflich im Straßenbau unterwegs ist und irgendwie auf seinen Durchbruch als Profi-Boxer wartet. Das Management erledigt die White-Trash-Mutter (Melissa Leo), für das Training ist der Halbbruder Dicky (Christian Bale) zuständig. Letzterer ist nicht nur eine lebende Box-Legende in der heruntergekommenen irischenstämmigen Nachbarschaft, sondern leider auch unglaublich cracksüchtig. Dementsprechend unzuverlässig ist der Kerl. Und Ärger ist sein zweiter Vorname.</p>
<p>Als Micky jedoch die smarte Tresenkraft Charlene (Amy Adams) kennenlernt, scheint sich das Blatt zu wenden und die Boxkarriere in Schwung zu kommen. Allerdings muss er dafür seine Familie vor den Kopf stoßen. Aber wer den US-amerikanischen Sportfilm kennt, der weiß, dass das auch keine Lösung sein kann.</p>
<p>&#8220;The Fighter&#8221; erfindet den Boxfilm nicht neu. Warum auch? Das Konzept geht noch immer auf. Insbesondere weil sämtliche Schauspieler sich ordentlich ins Zeug legen. Allen voran Christian Bale, der den Crackhead mit so viel Witz, Charme und Selbstzerstörung spielt, dass man sich wirklich Sorgen um den armen Kerl macht. Seine Szenen sind mit Abstand das Beste an diesem Film. Und Bale hat wirklich viele davon.</p>
<p>PS. Es lohnt sich übrigens, auch beim Abspann von &#8220;The Fighter&#8221; noch ein wenig im Kino sitzen zu bleiben. Da kann man sich die Originale zu Gemüte führen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.thefightermovie.com/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></li>
</ul>
<p><em>Deutschlandstart:</em> ab dem 7. April 2011 in den deutschen Kinos</p>
<p><strong>Trailer von &#8220;The Fighter&#8221;</strong></p>
<p><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=1_zijS_UAtw&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=1_zijS_UAtw</a></p></p>
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		<title>Couchmonster 2010: The Good, the Bad and the Ugly</title>
		<link>http://www.couchmonster.de/2011/01/couchmonster-2010-the-good-the-bad-and-the-ugly/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 20:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Couchmonster</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist immer Zeit für einen Jahresrückblick. Außerdem haben wir erst Mitte Januar. Hier nun also die völlig subjektiven High- und Lowlights aus den vergangenen zwölf Kino- und Fernsehmonaten.   The Good Britisches Fernsehen Thank you very much! In 2010 lieferte uns das Vereinigte Königreich ein paar fantastische Serien. Idris Elba durfte als Rage-against-Criminals-Inspektor Luther ran, die Super-Antihelden von &#8220;Misfits&#8221; gaben in zwei Staffeln absolut Vollgas und mit &#8220;Sherlock Holmes&#8221; (kommt dieses Jahr in der ARD) gelang der BBC ein Meilenstein in guter Unterhaltung. Neue Staffeln Außer den &#8220;Misfits&#8221; überzeugten auch andere Serientäter im Folgejahr. Sei es die dritte Stafffel von &#8220;Sons of Anarchy&#8221; (Roadtrip nach Irland) oder die zweiten Seasons von &#8220;Bored to Death&#8221;, &#8220;Nurse Jackie&#8221; und &#8220;The Good Wife&#8221; &#8211; die Shows wurden nicht schlechter, sondern besser. Selbst &#8220;Dexter&#8221; und &#8220;How I Met Your Mother&#8221; legten wieder zu. Unthinkable Ein echter Geheimtipp, der in Hollywood und dem Rest der Welt völlig durchs Raster gerutscht ist. Ein brillanter kleiner Thriller mit Samuel L. Jackson als fieser Folterknecht im Namen des Herrn, äh, US-Präsidenten. Un Prophéte Genial einfaches Kino aus Frankreich mit einem großartigen Drehbuch und verdammt guten Darstellern. Justified Der Mann mit Hut ist unschlagbar. Südstaatencharme gepaart mit Trailertrash [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist immer Zeit für einen Jahresrückblick. Außerdem haben wir erst Mitte Januar. Hier nun also die völlig subjektiven High- und Lowlights aus den vergangenen zwölf Kino- und Fernsehmonaten.</strong></p>
<div id="attachment_1281" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><strong><strong><img class="size-full wp-image-1281" title="terriers" src="http://www.couchmonster.de/wp-content/uploads/2011/01/terriers.jpg" alt="" width="500" height="334" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Eine Schande: Die genialen Jungs von &quot;Terriers&quot; wurden wie dreckige Hunde vom FX-Hof gejagt!</p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>The Good</strong></p>
<p><em>Britisches Fernsehen</em></p>
<p>Thank you very much! In 2010 lieferte uns das Vereinigte Königreich ein paar fantastische Serien. Idris Elba durfte als Rage-against-Criminals-Inspektor <a href="http://www.couchmonster.de/2010/05/luther-unverzichtbar/" target="_blank">Luther</a> ran, die Super-Antihelden von <a href="http://www.couchmonster.de/2009/12/anti-heroes-auf-channel-4/" target="_blank">&#8220;Misfits&#8221;</a> gaben in zwei Staffeln absolut Vollgas und mit <a href="http://www.couchmonster.de/2010/08/sherlock-you-were-thinking-its-annoying/" target="_blank">&#8220;Sherlock Holmes&#8221;</a> (kommt dieses Jahr in der ARD) gelang der BBC ein Meilenstein in guter Unterhaltung.</p>
<p><em>Neue Staffeln</em></p>
<p>Außer den &#8220;Misfits&#8221; überzeugten auch andere Serientäter im Folgejahr. Sei es die dritte Stafffel von &#8220;Sons of Anarchy&#8221; (Roadtrip nach Irland) oder die zweiten Seasons von<a href="http://www.couchmonster.de/2010/01/bored-to-death-being-klaus-kinski/" target="_blank"> &#8220;Bored to Death&#8221;</a>, &#8220;Nurse Jackie&#8221; und &#8220;The Good Wife&#8221; &#8211; die Shows wurden nicht schlechter, sondern besser. Selbst &#8220;Dexter&#8221; und &#8220;How I Met Your Mother&#8221; legten wieder zu.</p>
<p><a href="http://www.couchmonster.de/2010/06/unthinkable-gute-folter-schlechte-folter/" target="_blank"><em>Unthinkable</em></a></p>
<p>Ein echter Geheimtipp, der in Hollywood und dem Rest der Welt völlig durchs Raster gerutscht ist. Ein brillanter kleiner Thriller mit Samuel L. Jackson als fieser Folterknecht im Namen des Herrn, äh, US-Präsidenten.</p>
<p><a href="http://www.couchmonster.de/2010/02/un-prophete-ich-sehe-einen-oscar/" target="_blank"><em>Un Prophéte</em></a></p>
<p>Genial einfaches Kino aus Frankreich mit einem großartigen Drehbuch und verdammt guten Darstellern.</p>
<p><a href="http://www.couchmonster.de/2010/03/justified-volltreffer-mit-hut/" target="_blank"><em>Justified</em></a></p>
<p>Der Mann mit Hut ist unschlagbar. Südstaatencharme gepaart mit Trailertrash und einem nervösen Zeigefinger. Bester Serienstoff von FX.</p>
<p><em>The Walking Dead</em></p>
<p>Ausgezeichnete Zombie-Serie, die die Comicvorlage sehr gut umsetzt und auch noch eigene gute Ideen hat. So wird&#8217;s gemacht.</p>
<p><a href="http://www.couchmonster.de/2010/01/post-apokalypse-now-%E2%80%9Ethe-road%E2%80%9C-vs-%E2%80%9Ethe-book-of-eli/" target="_blank">The Road</a></p>
<p>Auch oder gerade weil ich das Buch vorher nicht gelesen habe &#8230; großes Endzeit-Kino.</p>
<p><em>Terriers</em></p>
<p>Siehe &#8220;The Ugly&#8221;</p>
<p><em>Couchmonster.de</em></p>
<p>Im Dezember 2009 ging dieses Blog an den Start und produzierte bis August 2010(der Beginn meiner Babypause) reichlich Texte. Insgesamt hatte Couchmonster.de im vergangenen Jahr ganze 540.133 Pageviews. Natürlich muss man da noch ordentlich Crawler abziehen. Was bleibt, ist aber trotzdem recht respektabel. Danke an alle Besucher und Leser!!! Und ein Dank auch an die beiden Gastautoren André Depcke und Michael Weiland.</p>
<p><strong>The Bad</strong></p>
<p><a href="http://www.couchmonster.de/2010/04/im-angesicht-des-verbrechens-werner-die-russen-kommen/" target="_blank"><em>Im Angesicht des Verbrechens</em></a></p>
<p>Schon ganz schön peinlich wie sich manch ein TV-Kritiker für diesen Mist aus dem Fenster gelehnt hat. Insbesondere der &#8220;The Wire&#8221;-Vergleich, war an Hirnrissigkeit nicht zu überbieten. Die zehnteilige Serie von Dominik Graf ist das beste Beispiel für den sorglosen Umgang mit unseren Gebührengeldern.</p>
<p><a href="http://www.couchmonster.de/2010/04/sky-deutschland-ein-himmelfahrtskommando/" target="_blank"><em>The Pay-TV formerly known as Premiere</em></a></p>
<p>Deutsches Bezahlfernsehen hat keine Ideen. Außer Fußball nix im Hirn. Da hilft SKY auch keine riesige Marketingkampagne mit Moritz Bleibtreu.</p>
<p><a href="http://www.couchmonster.de/2010/06/vergebung-totale-reduktion/" target="_blank"><em>Vergebung</em></a></p>
<p>Der letzte Teil der Millenium-Trilogie fiel nur durch die Abwesenheit der meisten Handlungsstränge der Buchvorlage auf. Leider völlig spannungsfrei.</p>
<p><a href="http://www.couchmonster.de/2010/04/kick-ass-einbeiniger-arschtritt/" target="_blank"><em>Kick-Ass</em></a></p>
<p>Gefühlte Tausend Jahre drauf gefreut und dann so ein Arschtritt. Die Comicverfilmung von Matthew Vaughn ist wohl meine persönliche Enttäuschung des Jahres 2010.</p>
<p><a href="http://www.couchmonster.de/2010/02/the-boondock-saints-ii-pure-zeitverschwendung/" target="_blank">Boondock Saints 2</a></p>
<p>Was lange währt, wird nicht immer gut.</p>
<p><em>The Event &amp; Persons Unknown</em></p>
<p>Nach dem Ende von &#8220;Lost&#8221; suchten irgendwie alle nach der neuen Mysterie-Rätsel-Wo-sind-wir-Serie. Gefunden hat sie keiner. Weder &#8220;The Event&#8221; noch &#8220;Persons Unknown&#8221; wussten gepflegt zu verwirren.</p>
<p><em>$#*! My Dad Says</em></p>
<p>William Shatner ist der Grabredner für die offizielle Beerdigung der klassischen Sitcom. Und die Erkenntnis: Ein guter Twitter-Account macht keine gute TV-Comedy.</p>
<p><strong>The Ugly</strong></p>
<p><em>Reboot</em></p>
<p>Endlich hat Hollywood eine Ausrede, komplett einfallslos zu sein. Man dreht einfach alte Stoffe noch einmal durch den Drehbuchwolf und besetzt den ganzen Kram mit jungen Schauspielern sowie neuen Regisseuren. Ist einfach unschlagbar billig.</p>
<p><em>Absetzung</em></p>
<p>Unglaublich. Man möchte eigentlich zu Fox laufen und deren Programmverantwortlichen stundenlang schlagen. Nach zwei Folgen setzte der Sender die Serie &#8220;Lonestar&#8221; ab. Klingt für mich nach einem Rekord. Zum Glück ließen die Macher von <a href="http://www.couchmonster.de/2010/08/rubicon-schleichende-paranoia/" target="_blank">&#8220;Rubicon&#8221;</a> (AMC) die Stecker bis zur letzten Folge der Retro-Rätsel-Serie drin. Eine zweite Staffel wird es trotz viel Kritikerlob leider nicht geben. Das gleiche Schicksal teilt &#8220;Terriers&#8221; (FX). Die geniale Buddy-Show brachte nicht die erhofften Einschaltquoten. Ich weine noch immer. Ehrlich.</p>
<p><em>US-Shows im deutschen Fernsehen</em></p>
<p>Manchmal fragt man sich, was in so einem Senderverantwortlichen wohl so vorgeht … &#8220;Mad Men&#8221; verschwindet spätabends auf ZDF neo, &#8220;<a href="http://www.couchmonster.de/2010/01/spartacus-blood-and-sand-mit-300-in-die-arena/" target="_blank">Spartacus&#8221;</a> auf RTL Crime, &#8220;Glee&#8221; auf Super RTL und dafür gibt es aber mehr Talkshows, Pilcher-Kram und Kochshows. Ist klar. Wo ist noch mal der Abschaltknopf?</p>
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		<title>The Cape: Höchst unterhaltsamer Verkehrsunfall</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 14:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Couchmonster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Comicverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[DC Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[NBC]]></category>
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		<category><![CDATA[Review]]></category>
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		<category><![CDATA[The Cape]]></category>
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		<category><![CDATA[TV]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach &#8220;Heroes&#8221; kommt nun &#8221;The Cape&#8221;. Fernsehsender NBC setzt auf eine poppig-bunte Klischeewelt voller geklauter Ideen -- und liegt damit überhaupt nicht so verkehrt. Die neue Superhelden-Show ist alles andere als kreativ und doch extrem unterhaltsam. Anfang der 1990er Jahre feierte der &#8220;Rote Blitz&#8221; sein TV-Debüt. Der superschnelle Superheld aus dem Hause DC flitzte poppig-bunt genau eine Staffel lang über die Bildschirme. Die bösen Buben (allen voran Mark &#8220;Luke Skywalker&#8221; Hamill als &#8220;Trickster&#8221;) waren böse, die guten Jungs gut, die Kostüme peinlich und die Handlung fern jeder Logik sowie voller Klischees. Nichtsdestotrotz: Die kurzlebige Serie war extrem kurzweilig und machte einfach Spaß. Genauso verhält es sich auch mit der neuen TV-Superhelden-Show &#8220;The Cape&#8221; von NBC. Die Geschichte vom ehrbaren Polizisten (David Lyons), der als Sündenbock für allerhand Verbrechen herhalten muss, für tot erklärt wird und dann als Superheld &#8220;The Cape&#8221; aufersteht, um Rache zu nehmen und seinen guten Namen reinzuwaschen, ist alles andere als ein Beispiel für kreatives Schreiben. Für diese Serie wurde einfach überall geklaut. Von Sam Raimis &#8220;Darkman&#8221; über &#8220;Robocop&#8221; bis zu alten Batman-Comics muss hier einiges als Vorlage herhalten. Es gibt einen Zirkus voller Freaks, eine Killerorganisation namens TAROT und eine total hübsche Hackerin namens Orwell. Und natürlich dürfen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach &#8220;Heroes&#8221; kommt nun &#8221;The Cape&#8221;. Fernsehsender NBC setzt auf eine poppig-bunte Klischeewelt voller geklauter Ideen -- und liegt damit überhaupt nicht so verkehrt. Die neue Superhelden-Show ist alles andere als kreativ und doch extrem unterhaltsam.</strong></p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1262" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-1262 " title="The Cape" src="http://www.couchmonster.de/wp-content/uploads/2011/01/thecape1.jpg" alt="So ein Cape macht schon etwas her ..." width="480" height="334" /><p class="wp-caption-text">So ein Cape macht schon etwas her ...</p></div>
<p>Anfang der 1990er Jahre feierte der &#8220;Rote Blitz&#8221; sein TV-Debüt. Der superschnelle Superheld aus dem Hause DC flitzte poppig-bunt genau eine Staffel lang über die Bildschirme. Die bösen Buben (allen voran Mark &#8220;Luke Skywalker&#8221; Hamill als &#8220;Trickster&#8221;) waren böse, die guten Jungs gut, die Kostüme peinlich und die Handlung fern jeder Logik sowie voller Klischees. Nichtsdestotrotz: Die kurzlebige Serie war extrem kurzweilig und machte einfach Spaß. Genauso verhält es sich auch mit der neuen TV-Superhelden-Show &#8220;The Cape&#8221; von NBC.</p>
<p>Die Geschichte vom ehrbaren Polizisten (David Lyons), der als Sündenbock für allerhand Verbrechen herhalten muss, für tot erklärt wird und dann als Superheld &#8220;The Cape&#8221; aufersteht, um Rache zu nehmen und seinen guten Namen reinzuwaschen, ist alles andere als ein Beispiel für kreatives Schreiben. Für diese Serie wurde einfach überall geklaut. Von Sam Raimis &#8220;Darkman&#8221; über &#8220;Robocop&#8221; bis zu alten Batman-Comics muss hier einiges als Vorlage herhalten. Es gibt einen Zirkus voller Freaks, eine Killerorganisation namens TAROT und eine total hübsche Hackerin namens Orwell. Und natürlich dürfen auch die ureigenen US-amerikanischen <em>Family Values </em>nicht<em> </em>fehlen. </p>
<p>Es gib Szenen bei &#8220;The Cape, da möchte man weinen. Und zwar nicht vor Glück. Dann, wenn der Kitsch überhand nimmt oder die Logik einfach aus dem Fenster geworfen wird. Oder wenn die Verantwortlichen sich nicht einmal die Zeit nehmen wollen, einen Charakter zu entwickeln, sondern dem Zuschauer einfach einen Instant-Helden vorsetzen. Dass das ganze von der inzwischen bei NBC üblichen Bombast-Emotionsmusik untermalt wird, versteht sich von selbst. </p>
<p>Merkwürdigerweise kann man bei &#8220;The Cape&#8221; aber auch nicht einfach wegschauen oder den Fernseher reflexartig mit einem Vorschlaghammer bearbeiten. Man bleibt dranhängen und möchte tatsächlich wissen, wie die eigentlich vorhersehbare Handlung weitergeht. &#8220;The Cape&#8221; ist nämlich gute Popcorn-Unterhaltung ohne Metaebene, Subtext oder sonstigem Hirnballast. Und manchmal braucht es auch nicht mehr, um in der nächsten Woche wieder David Lyons heiser flüstern hören zu wollen: &#8220;I&#8217;m the cape!&#8221;. </p>
<ul>
<li><a href="http://www.nbc.com/the-cape/" target="_blank">Offzielle Webseite</a></li>
<li><a href="http://www.cinemablend.com/games/Interview-NBC-Cape-Creator-Tom-Wheeler-28899.html#" target="_blank">Ausführliches Interview mit &#8220;The Cape&#8221;-Creator Tom Wheeler</a></li>
</ul>
<p><strong>Trailer von &#8220;The Cape&#8221;</strong> </p>
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=UuaK-gis9VQ&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=UuaK-gis9VQ</a></p></a></p>
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		<title>Couchmonster.de: It&#8217;s alive!</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 14:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Couchmonster</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[www.youtube.com/watch?v=xos2MnVxe-c Ja, die Pause war lang. Und viele Leser sind wieder weg. Ist ja auch verständlich. Doch die Reise geht weiter. Meine Tochter ist jetzt sechs Monate alt, im Job kehrt auch etwas Ruhe ein und mein Film- und Fernsehkonsum nimmt wieder Fahrt auf. Dementsprechend gelobe ich Besserung und wieder neuen Content. Mein WordPress spinnt zwar gerade ein wenig, aber in den kommenden Tagen sollte es zum Text auch ein wenig Bilder geben. EDIT: WordPress funktioniert wieder &#8230; Bilder lassen sich hochladen &#8230; Theme ge-updatet &#8230;CSS zerschossen! ARGH!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xos2MnVxe-c&amp;feature=related"><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xos2MnVxe-c&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=xos2MnVxe-c</a></p></a></p>
<p>Ja, die Pause war lang. Und viele Leser sind wieder weg. Ist ja auch verständlich. Doch die Reise geht weiter. Meine Tochter ist jetzt sechs Monate alt, im Job kehrt auch etwas Ruhe ein und mein Film- und Fernsehkonsum nimmt wieder Fahrt auf. Dementsprechend gelobe ich Besserung und wieder neuen Content. Mein WordPress spinnt zwar gerade ein wenig, aber in den kommenden Tagen sollte es zum Text auch ein wenig Bilder geben.</p>
<p>EDIT: WordPress funktioniert wieder &#8230; Bilder lassen sich hochladen &#8230; Theme ge-updatet &#8230;CSS zerschossen! ARGH!</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.couchmonster.de%2F2011%2F01%2Fcouchmonster-de-its-alive%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:450px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rubicon: Schleichende Paranoia</title>
		<link>http://www.couchmonster.de/2010/08/rubicon-schleichende-paranoia/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 12:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Couchmonster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[70er]]></category>
		<category><![CDATA[AMC]]></category>
		<category><![CDATA[Breaking Bad]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[James Badge Dale]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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		<category><![CDATA[The Pacific]]></category>
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		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
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		<category><![CDATA[Verschwörung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Vergleich zu den Eigenproduktionen &#8220;Mad Men&#8221; und &#8220;Breaking Bad&#8221; wirkt AMC&#8217;s neue Serie &#8220;Rubicon&#8221; reichlich unspektakulär. Hier gibt es weder heiße Sekretärinnen, noch pädagogisch wertvolle Drogendealer zu sehen. Dafür kommen Verschwörungstheoretiker und Freunde von 70er-Jahre-Spionagethrillern voll auf ihre Kosten. Schon das Setting von &#8220;Rubicon&#8221; ist eine Hommage an &#8220;Die drei Tage des Condor&#8221; von Sydney Pollack. In dem Thriller aus dem Jahre 1975 verdient sich Robert Redford seinen Unterhalt als CIA-Analyst in einem schmucklosen Büro in New York. Die Arbeit ist sterbenslangweilig und doch streng geheim. Redford untersucht ausländische Romane nach versteckten Hinweisen und möglichen Ideen für Geheimdienstaktionen. Als er tatsächlich mal was findet, kommt ein Killer und richtet ein blutiges Massaker in der gottverlassenen CIA-Außenstelle an. Erst danach wird das Leben des Analysten ein wenig aufregender. Will Travers (James Badge Dale aus &#8220;The Pacific&#8221;) führt ein ähnliches Leben wie Redfords Charakter. Auch er ist Analyst für den Geheimdienst, seine unprätentiöse Dienststelle liegt ebenfalls in New York und scheint seit den 70er-Jahren nicht mehr modernisiert worden zu sein. Statt mit dem Computer arbeitet man lieber mit Haufen von Zetteln, Aktenordnern und benutzt tatsächlich das Telefon. Es gibt sogar echte Meetings in denen geredet wird. Analoge Agentenarbeit halt. Und wenn man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Vergleich zu den Eigenproduktionen &#8220;Mad Men&#8221; und &#8220;Breaking Bad&#8221; wirkt AMC&#8217;s neue Serie &#8220;Rubicon&#8221; reichlich unspektakulär. Hier gibt es weder heiße Sekretärinnen, noch pädagogisch wertvolle Drogendealer zu sehen. Dafür kommen Verschwörungstheoretiker und Freunde von 70er-Jahre-Spionagethrillern voll auf ihre Kosten.</strong></p>
<div id="attachment_1233" class="wp-caption alignnone" style="width: 542px"><a href="http://www.couchmonster.de/wp-content/uploads/2010/08/rubicon.jpg"><img class="size-full wp-image-1233 " title="&quot;Rubicon&quot; von AMC" src="http://www.couchmonster.de/wp-content/uploads/2010/08/rubicon.jpg" alt="" width="532" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Von wegen Spionage 2.0 ... bei &quot;Rubicon&quot; gibt es noch Stift und Zettel!</p></div>
<p>Schon das Setting von &#8220;Rubicon&#8221; ist eine Hommage an &#8220;Die drei Tage des Condor&#8221; von Sydney Pollack. In dem Thriller aus dem Jahre 1975 verdient sich Robert Redford seinen Unterhalt als CIA-Analyst in einem schmucklosen Büro in New York. Die Arbeit ist sterbenslangweilig und doch streng geheim. Redford untersucht ausländische Romane nach versteckten Hinweisen und möglichen Ideen für Geheimdienstaktionen. Als er tatsächlich mal was findet, kommt ein Killer und richtet ein blutiges Massaker in der gottverlassenen CIA-Außenstelle an. Erst danach wird das Leben des Analysten ein wenig aufregender.</p>
<p>Will Travers (James Badge Dale aus &#8220;The Pacific&#8221;) führt ein ähnliches Leben wie Redfords Charakter. Auch er ist Analyst für den Geheimdienst, seine unprätentiöse Dienststelle liegt ebenfalls in New York und scheint seit den 70er-Jahren nicht mehr modernisiert worden zu sein. Statt mit dem Computer arbeitet man lieber mit Haufen von Zetteln, Aktenordnern und benutzt tatsächlich das Telefon. Es gibt sogar echte Meetings in denen geredet wird. Analoge Agentenarbeit halt. Und wenn man doch mal die moderne Technik braucht, dann geht man zum Inder, der unten im dunklen Keller am Server arbeitet. Der hat allerdings noch einen Grünmonitor.</p>
<p>Auch Travers stößt zufällig auf etwas, was er besser nicht gefunden hätte -- einen geheimnisvollen Code in den Kreuzworträtseln zahlreicher Tageszeitungen. Als er seinem Boss und Ziehvater davon erzählt, kommt dieser einen Tag später ums Leben. Und auch der Tod eines Milliardärs steht mit der versteckten Botschaft im direkten Zusammenhang. Mit Hilfe des ausgemusterten Codeknackers Bancroft (Roger Robinson) kommt Travers einer mysteriösen Verschwörung auf die Spur -- und steht plötzlich selber unter Beobachtung.</p>
<p>&#8220;Rubicon&#8221; wird erstaunlich langsam erzählt. Die verschiedenen Handlungsstränge werden sorgsam aufgebaut und kreischige Cliffhanger im Stile von &#8220;24&#8243; haben hier keine Chance. Stattdessen wird grauer Spionagealltag ohne Hightech-Gimmicks und Actionsequenzen erzählt. Völlig entschleunigt und mit zahlreichen Anleihen bei 70er-Jahre-Thrillern wie &#8220;Der Dialog&#8221;, &#8220;Die Unbestechlichen&#8221; und &#8220;Zeuge einer Verschwörung&#8221;.</p>
<p>Die Serie ist voll von interessanten Charakteren: Der sinistre Kale Ingram (genial: Arliss Howard), der alles im Blick hat. Travers Teamkollegen Grant (Christopher Evan Welch), Miles (Dallas Roberts) und Tanya (Lauren Hodges), die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und natürlich der schrullige Spangler (ebenfalls genial: Michael Cristofer), der nicht nur Travers Oberboss ist, sondern auch bei den Verschwörern ordentlich mitmischt.</p>
<p>&#8220;Rubicon&#8221; ist eine wohltuende Abwechslung in der Serienlandschaft. Eine Art &#8220;The Wire&#8221; in der Welt der TV-Spione. In der Ruhe steckt die Kraft der Handlung, die zu einer entspannten Paranoia führt und einen relativ schnell in ihren Bann zieht. Bleibt nur zu hoffen, dass der Serie nicht das gleiche Schicksal wie &#8220;Lost&#8221; widerfährt und es am Schluss mehr Fragen als Antworten gibt.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.amctv.com/originals/Rubicon/" target="_blank">Offizielle Homepage</a></li>
<li><a href="http://www.amctv.com/originals/Rubicon/api-interview/" target="_blank">&#8220;Einstellungstest&#8221; für den Analysten-Job</a></li>
</ul>
<p><strong>Trailer zu &#8220;Rubicon&#8221;</strong></p>
<p><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=87MyyCmG_q0&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=87MyyCmG_q0</a></p></p>
<p><strong>Der verschwörerische Vorspann von &#8220;Rubicon&#8221;</strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=6ZVPM88m-58&amp;feature=related"><span class="youtube">
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<p><strong>Interviews mit dem Cast zu &#8221;Rubicon&#8221;</strong></p>
<p><span class="youtube">
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		<title>Sherlock: &#8220;You were thinking &#8230; it&#8217;s annoying!&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 14:53:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Couchmonster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Serie]]></category>
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		<description><![CDATA[Just wenn man glaubt, dass ein Thema komplett ausgelutscht ist, kommt die BBC und belehrt einen eines Besseren. Deren Neuinterpretation des berühmten Detektivs aus der Baker Street ist kein simples Remake, sondern eine göttliche Wiederauferstehung. Arroganter geht es eigentlich nicht mehr. Und die Wörter &#8220;Sozial inkompatibel&#8221; sollten auf seiner Stirn stehen. Der Sherlock Holmes aus dem Jahr 2010 ist einfach ein gemeines Arschloch und doch so ungemein unterhaltsam, witzig und schlagfertig, dass man sich wünscht, es gäbe schon mehr als nur drei 90-minütige Episoden mit dem kauzigen Ermittler. Benedict Cumberbatch spielt diesen rüden Inselbegabten, der so völlig Amok mit seiner kompromisslosen Logik läuft und weder Freund noch Feind kennt. Ihm zur Seite steht -- meist verstört -- Martin Freeman (&#8220;The Office&#8221;) als Dr. Watson. Ein perfektes Paar. Während Sherlock mit seinem Smartphone Pressekonferenzen sprengt, vor Langeweile in seiner Wohnung Löcher in die Wand schießt sowie sich überall möglichst unbeliebt macht, versucht der Mediziner immer wieder die Wogen zu glätten und erledigt undankbare Botengänge für den Meisterdetektiv. Natürlich lösen die beiden auch Kriminalfälle. Vom sehr mobilen Serienkiller bis zur chinesischen Geheimorganisation -- in &#8220;Sherlock&#8221; hat das Böse viele Gesichter. Natürlich auch das von Holmes Erzfeind Prof. Moriarty, der zwar irgendwie ständig durch [...]]]></description>
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<p><strong>Just wenn man glaubt, dass ein Thema komplett ausgelutscht ist, kommt die BBC und belehrt einen eines Besseren. Deren Neuinterpretation des berühmten Detektivs aus der Baker Street ist kein simples Remake, sondern eine göttliche Wiederauferstehung.</strong></p>
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</div>
<div class="mceTemp">
<div id="attachment_1221" class="wp-caption alignnone" style="width: 522px"><a href="http://www.couchmonster.de/wp-content/uploads/2010/08/bbc-sherlock1.jpg"><img class="size-full wp-image-1221 " title="bbc-sherlock" src="http://www.couchmonster.de/wp-content/uploads/2010/08/bbc-sherlock1.jpg" alt="" width="512" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">Besser als Waldorf &amp; Statler.</p></div>
<p>Arroganter geht es eigentlich nicht mehr. Und die Wörter &#8220;Sozial inkompatibel&#8221; sollten auf seiner Stirn stehen. Der Sherlock Holmes aus dem Jahr 2010 ist einfach ein gemeines Arschloch und doch so ungemein unterhaltsam, witzig und schlagfertig, dass man sich wünscht, es gäbe schon mehr als nur drei 90-minütige Episoden mit dem kauzigen Ermittler.</p>
</div>
<p>Benedict Cumberbatch spielt diesen rüden Inselbegabten, der so völlig Amok mit seiner kompromisslosen Logik läuft und weder Freund noch Feind kennt. Ihm zur Seite steht -- meist verstört -- Martin Freeman (&#8220;The Office&#8221;) als Dr. Watson. Ein perfektes Paar. Während Sherlock mit seinem Smartphone Pressekonferenzen sprengt, vor Langeweile in seiner Wohnung Löcher in die Wand schießt sowie sich überall möglichst unbeliebt macht, versucht der Mediziner immer wieder die Wogen zu glätten und erledigt undankbare Botengänge für den Meisterdetektiv.</p>
<p>Natürlich lösen die beiden auch Kriminalfälle. Vom sehr mobilen Serienkiller bis zur chinesischen Geheimorganisation -- in &#8220;Sherlock&#8221; hat das Böse viele Gesichter. Natürlich auch das von Holmes Erzfeind Prof. Moriarty, der zwar irgendwie ständig durch Londons Gassen wandelt, aber erst so richtig in Folge 3 in Erscheinung tritt. Dann allerdings mit einem lauten Knall.</p>
<p>Die beiden &#8220;Dr. Who&#8221;-Legenden Steven Moffat und Mark Gatiss (spielt auch den ebenfalls nicht ganz einfachen Mycroft Holmes in &#8220;Sherlock&#8221;) entwickelten den genialen Neuaufguss der Figur von Sir Arthur Conan Doyle. Dank ihnen ist die BBC-Serie nicht nur witzig, sondern auch spannend. Mit der literarischen Vorlage gehen die beiden Autoren recht frei um und scheuen sich auch nicht, mal auf die eine oder andere Ungereimtheit aus der Feders Doyles hinzuweisen. Und die mögliche sexuelle Orientierung der Hauptfiguren wird auch gleich diskutiert.</p>
<p>Ende August erscheint die DVD-Box von &#8220;Sherlock&#8221; in Großbritannien. Dann wird man nicht nur in den Genuss der ersten drei Folgen kommen, sondern sich auch den 60-minütigen Pilotfilm ansehen dürfen. Dieser kostete angeblich 800.000 Pfund, wurde aber niemals von der BBC ausgestrahlt. Zum Glück hat der Sender noch ein wenig Geld übrig … eine neue Staffel von &#8220;Sherlock&#8221; ist bereits in Auftrag. Nach dem Cliffhanger der dritten Folge wäre alles andere eine Frechheit gewesen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.bbc.co.uk/programmes/b00t4pgh" target="_blank">Offizielle Homepage</a></li>
<li><a href="http://www.thescienceofdeduction.co.uk/" target="_blank">Sherlocks private Homepage</a></li>
<li><a href="http://www.johnwatsonblog.co.uk/" target="_blank">Dr. Watsons Blog</a></li>
</ul>
<p><strong>Trailer von &#8220;Sherlock&#8221;</strong></p>
<p><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=cSQq_bC5kIw&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=cSQq_bC5kIw</a></p></p>
<p><strong>Interview Benedict Cumberbatch</strong></p>
<p><span class="youtube">
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<p><strong>Interview Martin Freeman</strong></p>
<p><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=z0EvnEHzRPI&fmt=18">www.youtube.com/watch?v=z0EvnEHzRPI</a></p></p>
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